Mit einem Stichheiler MĂŒckenstiche wirksam und schnell bekĂ€mpfen…

MĂŒckenstiche sind lĂ€stig. Sie können einem die Freude am Sommer schnell verderben. Den kleinen Biestern, die sie verursachen, kann man in der Regel kaum entgehen. MĂŒcken sind an warmen Tagen im Freien praktisch allgegenwĂ€rtig. Nicht selten finden sie auch den Weg in die Wohnung oder gar ins Schlafzimmer. MĂŒckenstiche bleiben dann nicht aus. Was aber gegen den Juckreiz und mögliche Schwellungen tun? Aus unserer Sicht stellt eine Stichheiler da die ideale Lösung dar. Er kann zwar nicht verhindern, dass man gestochen wird, jedoch er zuverlĂ€ssig dafĂŒr, dass schnell eine Linderung eintritt und die Qual ein Ende hat.

Was genau ist eigentlich ein Stichheiler?

Ein Stichheiler ist ein kleines elektrisches GerĂ€t, das durch WĂ€rmeentwicklung MĂŒckenstiche bekĂ€mpft. Man spricht deshalb auch gerne von einem thermischen Stichheiler. Es wird mit Batterien betrieben und erzeugt WĂ€rme. Durch die sehr handliche, kompakte Bauweise der GerĂ€te, lassen sie sich problemlos mitfĂŒhren und passen praktisch in jede Handtasche. Im Gegensatz zu Sprays oder Salben, die hĂ€ufig zur Linderung des Juckreizes oder zum Abklingen von Schwellungen bei MĂŒckenstichen angewendet werden, kommen Stichheiler ganz ohne Chemie aus.

Sie arbeiten auf rein physikalischer Basis. Es ist einzig und alleine die von ihnen erzeugte WĂ€rme, die den MĂŒckenstich und seine Folgen kuriert. Aus diesem Grund eignen sie sich auch ideal fĂŒr die Verwendung, wenn Kinder oder Allergiker von einem MĂŒckenstich betroffen sind. Kurzum: Diese GerĂ€te sind eine clevere und zumeist auch noch deutlich wirksamere Alternative zu den bekannten Hausmitteln oder pharmazeutischen Produkten aus der Apotheke.

Wie funktioniert ein Stichheiler eigentlich?

Um die Funktionsweise zu verstehen, tut man gut daran, sich den Stechvorgang einer MĂŒcke etwas genauer anzusehen. Das Tier lĂ€sst sich dabei zunĂ€chst auf der Haut nieder und sticht dann zu. Ziel der MĂŒcke ist es, Blut aus dem Körper zu saugen, das ihr als Nahrung dient. Damit dies auch wirklich gelingt, injiziert sie gleichzeitig mit dem Stechen ĂŒber ihren Speichel Eiweiß. Dieses Eiweiß verhindert die Gerinnung des Blutes, hĂ€lt es also flĂŒssig und sorgt so dafĂŒr, dass es die MĂŒcke ĂŒber ihren SaugrĂŒssel problemlos aufnehmen kann. Der Ganze Vorgang dauert meist nur wenige Sekunde und wird von den Betroffenen erst bemerkt, wenn es zu spĂ€t ist.

Das Problem dabei ist nicht der Stich selbst, sondern das injizierte Eiweiß bzw. der Speichel. Der Körper nimmt das nĂ€mlich als Fremdstoff war und beginnt mit einer Abwehrreaktion, indem er Histamine freisetzt. Das Jucken der Einstichstelle und das Anschwellen sind folglich nichts anderes als eine allergische Reaktion. Wie heftig diese Reaktion ausfĂ€llt, hĂ€ngt stark von der Menge des eingebrachten Speichels ab und wie lange er im Körper verbleiben kann.

Genau hier setzt der elektrische Stichheiler an. Er erzeugt WĂ€rme, die wiederum dazu fĂŒhrt, dass sich die fremden EiweißmolekĂŒle schnell zersetzen und damit auch der Grund fĂŒr die Abwehrreaktion entfĂ€llt. Die AusschĂŒttung von Histaminen wird auf diese Weise reguliert, es kommt zu einer schnellen Linderung insbesondere des Juckreizes. Die WĂ€rmeentwicklung bewegt sich dabei in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von rund 50 Grad Celsius. Um erfolgreich angewendet zu werden, reicht in den meisten FĂ€llen eine kurze Einwirkung von maximal sechs Sekunden. Angst vor Verbrennungen muss man folglich nicht haben.



Wie genau wird ein Stichheiler angewandt?

Das GerĂ€t muss zunĂ€chst eingeschaltet und aufgeheizt werden. Das dauert normalerweise nur wenige Sekunden. Je nach AusfĂŒhrung zeigt entweder ein akustisches Signal oder eine Leuchtdiode an, wann das Heizmodul die nötige Temperatur von circa 50 Grad Celsius erreicht hat. Ist das GerĂ€t schließlich bei dieser Temperatur angelangt, drĂŒckt man die HeizflĂ€che fĂŒr ein paar Sekunden direkt auf den Einstich.

Bei Erwachsenen reichen dafĂŒr etwa sechs Sekunden, bei Kindern sollte man es auf drei Sekunden beschrĂ€nken. Je nach individueller Empfindlichkeit der Haut kann es zu einer kurzen Schmerzreaktion kommen. Bei Bedarf kann der gesamten Vorgang mehrmals hintereinander wiederholt werden. Allerdings sollte man dazwischen jeweils eine kurze Pause einlegen. Nach der Anwendung sollte die HeizflĂ€che kurz gereinigt bzw. mit einem handelsĂŒblichen Mittel desinfiziert werden.

Was muss man bei der Verwendung eines Stichheilers beachten?

Ein Stichheiler lĂ€sst sich problemlos und kinderleicht anwenden. Um einen besonders großen Effekt und eine schnelle Linderung zu erzielen, empfiehlt es sich, das GerĂ€t am besten gleich unmittelbar nach dem Stich zu verwenden. Man sollte sich außerdem bewusst sein, dass ein kurzer Schmerz auftritt, sobald die Haut in Kontakt mit der aufgesetzten HeizflĂ€che kommt. Wird es bei Kindern angewandt, sollte man diese auf das Schmerzempfinden vorbereiten.

Die jeweilige Anwendungsdauer sollte zudem nicht ĂŒberschritten werden. Ansonsten gibt es bei einem Stichheiler weder Risiken noch Nebenwirkungen. Man muss folglich auch keine durch ihn erst verursachten negativen Folgen fĂŒrchten, wie das etwa bei Sprays, Salben, Cremes oder Gels unter UmstĂ€nden der Fall sein kann.

Funktioniert ein Stichheiler nur bei MĂŒckenstichen?

StichheilerDie Antwort auf diese Frage lautet ganz klar nein. Ein Stichheiler kann praktisch bei jedem Insektenstich verwendet werden. Egal, ob nun MĂŒcken, Moskitos, Bienen, Wespen, Bremsen oder Hornissen – der Stichheiler sorgt mit seiner die ausgestoßenen Histamine regulierenden Wirkung stets fĂŒr eine Besserung. Er wirkt sogar bei Quallenbissen, die man sich etwa beim Baden im Meer zugezogen haben könnte. Man sollte sich allerdings im Klaren darĂŒber sein, dass bestimmte Insekten mit ihren Stichen auch allergische Reaktionen auslösen können, die weit ĂŒber den Juckreiz, Rötungen und Schwellungen hinaus gehen.

Meist ist das der Fall, wenn man sowieso gegen das Gift beispielsweise von Wespen oder Hornissen besonders allergisch reagiert. In der Regel empfiehlt sich dann der Gang zum Arzt, der durch die schnelle Gabe von Medikamenten Abhilfe schaffen kann. Dennoch kann auch hier ein Stichheiler zunĂ€chst Linderung bringen. MĂŒckenstiche dĂŒrften freilich der mit Abstand hĂ€ufigste Grund sein, warum ein Stichheiler zum Einsatz kommt.

Die Vorteile eines Stichheilers noch einmal im Überblick:

 Die GerĂ€te wirken auf physikalischer Basis und damit rein Ă€ußerlich
 Sie kommen ohne Chemie und deren manchmal problematische Folgen fĂŒr den Körper aus
 Sie eignen sich deshalb auch ganz besonders fĂŒr Allergiker oder kleine Kinder
 Die GerÀte sind sehr einfach zu bedienen und wirken sehr schnell
 Ihre handliche, kompakte Bauweise sorgt dafĂŒr, dass sie praktisch ĂŒberall mit hin genommen werden können
 Sie werden ganz einfach mit handelsĂŒblichen Batterien betrieben